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Nach der Uhr abnehmen – so funktioniert es

Frau hält große UhrDas sogenannte Intervallfasten erfreut sich an einer immer weiter wachsenden Beliebtheit und das natürlich nicht ohne Grund.

Hierbei purzeln nicht nur die Pfunde, es werden noch viele weitere Risikofaktoren reduziert.

 

Inhaltsverzeichnis

    Was ist Intervallfasten?

    Das Prinzip hinter dem Intervallfasten ist denkbar einfach. Hierbei entscheiden sich Betroffene, entweder einen bzw. zwei Tage oder aber über eine bestimmte Stundenanzahl hinweg nichts zu konsumieren.

    Das Alternate Day Fasting ist hingegen ein Programm, bei dem man abwechselnd an einem Tag etwas isst und an dem anderen fastet. Die Ernährungsmedizinirin Michelle Harvie hat allerdings die bekannteste Methode entwickelt. Diese wird als sogenannte „Fünf zu Zwei“ Diät bezeichnet.

    Bei dieser Variante wird an zwei Tagen hintereinander gefastet. An den anderen fünf darauffolgenden Tagen darf man frei wählen, was man konsumieren möchte.

    Achtung: Intervallfasten sollte nicht unterschätzt werden und ist nicht für jede/n geeignet! Im Zweifel vorab mit dem Hausarzt abklären.

    Bei der 16:8 bzw. der Leangain-Methode wird in einem Zeitfenster von acht Stunden gegessen. Danach ist allerdings 16 Stunden lang Pause mit Essen. Hierbei handelt es sich um eine sehr beliebte Variante, die auch bei Sportlern sehr gut ankommt und oft fabriziert wird.

    Das Intervallfasten wird auch gern mit anderen Diätvarianten verglichen. Allerdings sollten hier das Heilfasten sowie die Nulldiät und das religiöse Fasten komplett außen vor gelassen werden.

    Gemeinsam durch die Diät

    Auch an den fastenfreien Tagen sollte man immer zu gesundem Essen und somit einer ausgewogenen Ernährung greifen. Dabei ist nachgewiesen, dass es jedem leichter fällt, wenn man eine solche Diät mit einer weiteren Person durchführt und sich gegenseitig motiviert.

    Apfel und Schokolade

    Auch an Nicht-Fasttagen sollte viel Wert auf die richtige Lebensmittelauswahl gelegt werden

    An den Fastentagen ist es wichtig, dass jeder viel trinkt und auch hier zu gesunden Getränken greift wie ungesüßten Tee und Wasser. Jeder sollte dabei lernen, das Essen wieder zu genießen. So zeigen Statistiken, dass dann auch der Umgang mit Lebensmitteln automatisch wieder bewusster wird.

    Besser schlafen und weniger wiegen

    Durch eine amerikanische Studie wurde untersucht, wie Menschen, welche an einem metabolischen Syndrom leiden, von dem Intervallfasten profitieren könnten. Dazu zählen Menschen mit einem starken Übergewicht, mit Diabetes oder aber Fettstoffwechselstörung sowie Bluthochdruck.

    Bei dieser Studie durften die Teilnehmer während 10 Stunden Essen und mussten danach 14 Stunden lang fasten. Dabei wurde beobachtet, dass die Teilnehmer innerhalb von 12 Wochen knapp neun Prozent weniger zu sich nahmen. Das entsprach ca. 200 Kalorien am Tag.

    Bei der Befragung erzählten die Probanden, dass sie sich zum Beispiel am Morgen nach dem Aufstehen besser fühlen würden. Im Schnitt nahmen die Teilnehmer drei Kilogramm ab und der BMI sank um einen Punkt. Neben der Gewichtsabnahme konnte der Taillenumfang im Durchschnitt um 4,5 cm verringert werden.

    Sogar die Cholesterinwerde reduzierten sich in diesen Wochen als durch den doch recht geringen Gewichtsverlust vermutet wurde. Auch der Blutdruck sank systolisch um 5 mmHg sowie diastolisch um 604 mmHg.

    Perfekt für den Alltag

    Die zwölf Wochen wurden von den Probanden insgesamt ohne jegliche Probleme durchgehalten. Im Gegensatz zu vielen anderen Intervallmodellen schien das 10 Stunden Fenster also als sehr angenehm und mit weniger Beschwerden verbunden zu sein.

    Andere Studien berichteten bei kürzeren Intervallen, dass die Teilnehmer manchmal über Kopfschmerzen klagten und auch Magen-Darm-Beschwerden waren nun nicht selten. Auch Müdigkeit gehörte zu den Begleiterscheinungen.

    Des Weiteren sollte bei größeren Zeitfenstern bedacht werden, dass es sich auch besser mit dem Sozial- und Arbeitsleben kombinieren lässt. Weitere Unterstützung zur optimalen Versorgung können hier auch Nahrungsergänzungsmittel von diversen Online Apotheken wie zum Beispiel DocMorris bieten.

    Vorsicht – nicht jeder sollte Intervallfasten

    Nicht jeder sollte das Intervallfasten machen. So sind zum Beispiel Schwangere, stillende Mütter sowie auch Personen, die an Essstörungen leiden, nicht für eine solche Diät gemacht. Bei einer solchen Diät sinkt der Blutzucker, was auch zu Schwindelanfällen führen kann.

    In diesem Video gibt der Arzt für Naturheilkunde Prof. Andreas Michalsen Tipps zum Intervallfasten:

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    Man sollte sich also langsam rantasten und schauen, ob das Intervallfasten wirklich das Richtige ist. Zusätzlich kann man hier natürlich auch mit verschiedenen Zeiten arbeiten und gucken, welche hier am besten zum eigenen Alltag und den individuellen Bedürfnissen passt.

     


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