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Auf der Speisekarte der Blutsauger

Bild zeigt StechmückeWährend manche Gelsen vor allem am Abend aktiv sind, warten andere am Tag auf ihre Mahlzeit und machen diesbezüglich keine Unterschiede. Bei Vollmond hingegen sind Stechmücken aktiver. Dieser Artikel bietet interessante Informationen zu diesen Blutsaugern.



Es gibt insgesamt mehr als 3500 bekannte Mückenarten, wovon alleine schon 40 in Österreich leben. Während die Männchen ausschließlich Nektar und Pflanzensaft benötigen, so brauchen die Weibchen für die Fortpflanzung Blut.

Die unterschiedlichen Stechmücken und ihre Eigenschaften

Die bekannten und allseits sehr unbeliebten Hausgelsen (wikipedia) gehen vor allem in der Dämmerung oder im Dunkeln auf Jagd nach Blut. Wir alle werden dieses Surren kennen, wenn man abends im Bett liegt und einfach nicht einschlafen kann. Die amerikanische Auktionsgemeinschaft zur Bekämpfung von Stechmückenplagen hat in einer Studie herausgefunden, dass die Steckmücken zum Beispiel auch bei Vollmond angriffslustiger sind als sonst.

Die tagaktiven Überschwemmungsgelsen hingegen sind vor allem in den Feuchtgebieten zu finden. Sie sind in der Lage dazu, die Eier im Schlamm abzulegen, wo sie sogar viele Jahre im ausgetrockneten Schlamm überleben können. Sobald es eine neue Überflutung gibt, schlüpfen die Larven aus den Eiern. Das bedeutet auch, dass jetzt die Larven direkt von mehreren Perioden schlüpfen. Anschließend treten die Gelsen in größeren Schwärmen auf.



Bild zeigt Japanische Stechmücke

Die japanische Stechmücke wird langsam auch in Österreich heimisch

Leider ist auch zu erkennen, dass aufgrund des Klimawechsels auch gebietsfremde Arten nach Österreich kommen. So zum Beispiel die japanische Buschmücke oder aber die asiatische Tigermücke.

Die Blutsauger sind jedoch nicht nur sehr nervig, sie können auch sehr gefährliche Krankheitserreger übertragen und somit zum gesundheitlichen Risiko werden. So können sie zum Beispiel das Denguefieber oder Chikungunyafieber auslösen, wobei laut den Experten aktuell jedoch kein Grund zu einer Panik besteht.

Um die Eier ablegen zu können, reichen diesen Gelsen bereits sehr kleine Wassermengen aus, was die Fortpflanzung natürlich deutlich vereinfacht. Aus diesem Grund ist es immer ratsam, dass auch die kleinen Wasserquellen beseitigt werden und somit kein Wasser mehr herumsteht.

So sollten auch Blumenvasen und Gießkannen, Förmchen von den Kindern und Regentonnen entleert oder komplett abgedeckt werden. Bis die Larven aus den Eiern geschlüpft und die Blutsauger zu erwachsenen Tieren herangewachsen sind, vergehen unter günstigen Bedingungen nur 10 – 14 Tage, wobei diese natürlich nun wieder Eier ablegen können.

Der Schutz vor den Stechmücken

Wer sich optimal schützen möchte, sollte zu langer und eng anliegender Kleidung greifen, Fliegengitter an die Fenster anbauen und so auch Balkontüren schützen, indem man hier spezielle Zweittüren einbaut, die mit einem Fliegengitter geschützt sind. Hier erfahren Sie mehr zum Thema Gelsenschutz.



Des Weiteren gibt es spezielle Mittel, mit denen man sich nun eincremen oder einsprühen kann. Diese sollen den Geruchssinn der Gelsen verwirren. Auch spezielle Kerzen, welche man am Abend aufstellen kann, können dabei helfen, auch in der Dämmerung warme Sommernächste zu genießen. Viele wirksame Mittel gibt es auch online bei diversen Online Apotheken. Informationen zum Versand von Gelsenschutzmittel finden Sie unter Versandapotheke.

Nicht nur lästig, sondern ebenso wichtig

Auch wenn die stechenden Tiere natürlich sehr unbeliebt sind und den einen oder anderen Sommerabend auf dem Gewissen haben, wäre eine Ausrottung keine gute Alternative. So sind die kleinen Tierchen sehr wichtig für das Gleichgewicht, sodass eine Ausrottung auf jeden Fall dem Ökosystem schaden würde.

So dienen die Mücken und dessen Larven zum Beispiel den Fischen als eine der wichtigsten Beuten auch Fledermäuse, Libellen, Amphibien, Vögel und Spinnen ernähren sich ebenfalls von ihnen. Des Weiteren reinigen die Larven die Gewässer, in denen sie wohnen, was für dessen Bewohner ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt ist. Somit haben die Blutsauger also nicht nur negative Eigenschaften, sondern sind wichtiger als man meinen mag.

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  • medico24.at
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