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Bambussalz – ein natürlich erzeugtes Produkt mit vielfältiger Wirkung

BambussalzSalz ist mehr als bloße Speisewürze – erst recht, wenn es sich um eine Spezialität natürlichen Ursprungs handelt. Sein Verzehr hält zahlreiche lebensnotwendige Prozesse aufrecht, reguliert den Wasserhaushalt des Körpers und sorgt dafür, dass der Nährstoff-Transport funktioniert. Besondere Zubereitungen wie Bambussalz leisten aber noch wesentlich mehr…

 

Inhaltsverzeichnis

    Was ist Bambussalz?

    Anders als die Bezeichnung vermuten lässt, ist Bambussalz kein Produkt der namengebenden Bambus-Pflanze – sondern ein manuelles Erzeugnis. Es entsteht aus Meersalz, das einen aufwändigen und langwierigen Prozess durchläuft, um am Ende ein kleines Kunstwerk zu bilden.

    In Bambussalz vereinen sich die Vorzüge verschiedener Nährstoff-Quellen. Es liefert dem Körper eine Vielzahl lebensnotwendiger Mineralien und Spurenelemente, besitzt eine überdurchschnittlich hohe Würzkraft und besticht durch sein außergewöhnliches Farbenspiel.

    Woher kommt Bambussalz und wie wird es hergestellt?

    Der Ursprung von Bambussalz liegt in Korea, wo es noch immer auf gleiche Weise hergestellt wird wie vor etwa 1000 Jahren. Damals entdeckten buddhistische Mönche das Produkt eher zufällig; heute steckt eine ganze Industrie dahinter, denn der weltweite Bedarf an Bambussalz steigt täglich.

    Um ihm auch nur annähernd entsprechen zu können, reichen die noch aktiven Klosteranlagen längst nicht mehr aus, sodass die Produktion von Bambussalz durch außerhalb liegende Manufakturen unterstützt wird.

    Die verwendeten Rohstoffe und die zur Herstellung notwendigen Arbeitsschritte sind aber dieselben wie innerhalb des Klosters. Um Bambussalz zu gewinnen, benötigen die Produzenten hochwertiges, reines Meersalz von der Westküste des Landes. Es wird wie andere Produkte seiner Art geerntet und besitzt zunächst keine anderen Eigenschaften als gleichwertige Naturerzeugnisse.

    Bambusrohre

    Das besondere Salz wird in Bambusrohre gefüllt und dort bis zu neunmal gebrannt

    Zu etwas Besonderem wird es erst durch die Weiterverarbeitung in Bambusrohren. Sie werden mit dem Salz befüllt, mit dem Bodensatz seines Abbaugebietes verschlossen und in tannenholzbefeuerten Öfen erhitzt. Bei Temperaturen von mehr als 1000 Grad Celsius verflüssigt sich das Salz im Inneren der Bambusrohre und erstarrt beim Abkühlen zu säulenartigen Gebilden.

    Damit ist jedoch nur ein Arbeitsschritt abgeschlossen, denn nach dem Aushärten werden die Pflanzenstängel entfernt und die entstandenen „Salzstangen“ zerschlagen – um ihre Bruchstücke in neue Bambusrohre zu füllen und ein weiteres Mal zu erhitzen.

    Je öfter diese Prozedur wiederholt wird, desto reiner ist das entstehende Bambussalz. Für Gewürze hergestellte Produkte durchlaufen für gewöhnlich einen doppelten Brennvorgang; für Heilbehandlungen und rituelle Zwecke wird das Ausgangssalz bis zu neunmal in immer wieder neuen Bambusrohren erhitzt.

    Wie schmeckt Bambussalz?

    Dass für die Küche vorgesehenes Bambussalz nur zweimal gebrannt wird, hat einen einfachen Grund: Bei jedem weiteren Erhitzen gehen mehr Inhaltsstoffe aus den Pflanzenstängeln, der Verschluss-Masse und dem Brennmaterial in das Salz über. Dadurch ändern sich nicht nur die die Wirkung und die Farbe des Produkts – sondern auch sein Aroma.

    Zweifach gebranntes Bambussalz schmeckt angenehm salzig und lässt seine maritime Abstammung deutlich erkennen. Mit jedem hinzukommenden Vorgang erhöht sich der Schwefelgehalt und verstärkt die entsprechenden Eindrücke. Mehrfach erhitztes Bambussalz besitzt ein eher unangenehmes Aroma – nämlich die typischen Schwefelnoten von faulen Eiern.

    Beim Dosieren ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn die Würzkraft von Bambussalz ist überdurchschnittlich hoch. Sparsam eingesetzt ist es ein hervorragender Finisher, der Salaten und rohem oder gekochtem Gemüse eine exotisch-pikante Note verleiht.

    Welche Wirkung hat Bambussalz?

    Doch Bambussalz ist nicht (nur) für seinen Geschmack bekannt, sondern vor allem für seine einzigartige Zusammensetzung. Der zwei- bis neunfache Brennvorgang löst zahlreiche Wirkstoffe aus dem Bambus, dem Material des Wattbodens und dem Tannenholz. Sie reichern das zu Grunde liegende Meersalz mit

    • Eisen,
    • Kalium,
    • Kalzium,
    • Kupfer,
    • Magnesium und
    • Zink

    an, sodass es einem hochkonzentrierten Cocktail aus Mineralstoffen und Spurenelementen gleicht.

    Außerdem hat der Verbrennungsprozess starken Einfluss auf den Säuregehalt von Bambussalz. Durch den freiwerdenden Schwefel ist es so stark alkalisch, dass es als basisches Lebensmittel gewertet werden kann. Bei mehrfach gebrannten Produkten kann der pH-Wert auf 9 bis 11 steigen.

    Diese beiden Komponenten sorgen dafür, dass Bambussalz

    • neutralisierend
    • remineralisierend
    • entgiftend

    wirkt und für zahlreiche therapeutische Zwecke genutzt werden kann.

    Wofür wird Bambussalz verwendet?

    Ausschlaggebend für die Wirkung ist die Anzahl der Brennvorgänge. Ab der dritten Erhitzungs-Stufe sind genug Mineralien und Spurenelemente im Bambussalz gelöst, um einen gesundheitsfördernden Effekt entfalten zu können. Mögliche Anwendungsgebiete des kleinen Naturwunders aus Salz sind:

    Der Mundraum

    Auf Zähne und Zahnfleisch wirkt Bambussalz remineralisierend. Für einen entsprechenden Effekt genügen bereits wenige Kristalle, die wie Zahncreme oder Zahnpulver zum Putzen verwendet werden.

    Der Nasenraum

    Bei Erkältungs- oder allergischen Beschwerden wirkt Bambussalz schleimlösend und immunisierend. Für eine Nasenspülung empfiehlt sich eine etwa 25%-ige Lösung; alternativ kann auch das Lutschen von Bambussalz nützlich sein.

    Viele verschiedene Nasenspülungen, wie z.B. mit Meersalz angereicherte Nasensprays, finden sich in diversen Versandapotheken wie zum Beispiel DocMorris.

    Die Haut

    Gegen Pickel und Mitesser kann ein Peeling mit Bambussalz helfen. Hierfür etwa einen Teelöffel des Produktes mit kreisenden Bewegungen auf die gereinigte, noch feuchte Haut auftragen und anschließend mit klarem Wasser abspülen.

    »Bambussalz hat die stärkste Oxidationsreduktionskraft«

    Bei stärkeren Reizquellen wie Ekzemen oder Psoriasis haben sich Waschungen mit bambussalzhaltigem Wasser bewährt; dabei weder rubbeln noch reiben – sondern besser auftupfen oder sanft über die betroffenen Gliedmaßen laufen lassen.

    Die Gelenke

    Auf rheumatische Beschwerden wie Arthritis oder Gicht bei der Linderung von Nervenschmerzen wirkt ein Bad mit Bambussalz wie eine therapeutische Anwendung in schwefelreichen Quellen. Um die Kosten für ein Vollbad gering zu halten, können wenig und stark geröstete Bambussalze gemischt werden.

    Das Verdauungs-System

    Ob Magen-, Darm- oder Nieren-Probleme: Eine Trinkkur aus einem Esslöffel Bambussalz und anderthalb Liter lauwarmem Wasser wirkt abführend, reinigend und remineralisierend. Diese Trinkkur funktioniert auch mit Meersalz.

    Von den genannten Effekten profitierten schon die buddhistischen Mönche, die Bambussalz als vielfältiges Prophylaxe- und Heilmittel entdeckten – und das Wissen darum von einer Generation zur anderen weitergegeben haben. Ob dieses spezielle Salz aus Korea zweimal, dreimal oder sogar neunmal gebrannt wird – in jeder Stufe besitzt es eigene, besondere Eigenschaften und hat einen hohen Wert für die Gesundheit.

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    Zweimal gebrannt

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